Amory-Box… Viel mehr als nur eine Geschenkbox

Amory-Box_Geschenkidee

Hallihallo,

ich bin letzte Woche auf ein junges Start-Up Unternehmen aus Nürnberg aufmerksam geworden, dessen Produkt ich super finde. Irgendwie steht hier nicht das Produkt im Vordergrund, sondern vielmehr der Aspekt alter Traditionen, der Wertschätzung und des Genusses… finde ich mega sympathisch 🙂

Amory ist ein Unternehmen, welches neben einer schicken Wein-Geschenkbox gleich auch eine alte, wunderschöne Tradition mit verkauft.
Die Tradition, die hinter dem Amory-Prinzip steckt, kannte ich noch nicht, aber ich finde sie sehr schön: Zur Hochzeit schreiben sich das Brautpaar gegenseitig Liebesbriefe, in dem sie verfassen, was sie am anderen so wertschätzen und lieben. Diese Briefe werden dann zusammen mit einer Weinflasche in einer Holzkiste zugenagelt. Bei einem besonderen Anlass, wie z.B. bei einem Jahrestag, oder nach einem Streit als Versöhnungsversuch, werden die Briefe und der Wein geöffnet und angestoßen 🙂

Und diese alte Tradition wird mit der Amory-Box für jeden zugänglich gemacht, egal für welchen besonderen Anlass. Man muss also nicht erst heiraten 😀
Ich persönlich finde Traditionen wertvoll, da sie für die Regelmäßigkeit besonderer Anlässe sorgen (und wer mag keine besonderen Anlässe? 🙂 ).
Diese Box erinnert euch außerdem immer an das Ziel, welches ihr verfolgt oder an eure – hoffentlich geile – Beziehung. So wie ich das verstanden habe, ist sie auch eine Erinnerung daran, euer Leben angemessen zu feiern… mit gutem Wein und Genuss!

In der Box sind eine Flasche Rotwein (sogar aus meiner Region), Briefpapiere, eine Anleitung, Siegel und eine Holzbox dabei. Beim Siegel allein merkt man total, dass sich das Team Gedanken gemacht hat! Denn ein Siegel klingt für mich so fix und entschieden und es spiegelt nochmal das Ziel/die Liebe und Tradition, die hier miteinspielt super wider… und damit auch alles wirklich safe ist, wird die Box zugenagelt 🙂

Amory-Box_Geschenkidee

Amory-Box_Geschenkideen

Ich persönlich finde die Idee super süß und will sie unbedingt auch bald in mein Leben einführen, aber mit dem Beziehungsaspekt. Mal sehen was mein Freund dazu sagt… 😀 Auch als Geschenkidee kann ich mir die Amory-Box gut vorstellen, vielleicht für eine Bekannte, die 2017 ein Kind erwartet? 🙂

Amory-Box_Geschenkidee

Was haltet ihr von der Idee? Habt ihr auch Traditionen, die ihr gebürtig zelebriert und wie macht ihr das?

Bis bald und liebe Grüße
Pina

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Selbstverständlichkeit, Dankbarkeit und das, was man sonst noch so vergisst…

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Hallo ihr alle,

ich habe im Zuge des Seminars bei Alex Hartmann (könnt ihr euch gerne auf meinem Blog bei Buchtipps unter „Alexander Hartmann #2: Mit dem Elefant durch die Decke – Das Seminar zum Buch“ durchlesen) eine Karte an mich selber geschrieben. Im Seminar hat sich jeder Teilnehmer eine Karte ausgesucht und auf die Rückseite seine Ziele verfasst, die er 2016 noch erreichen möchte. Die Karte kam genau ein halbes Jahr später, zum Nikolausi, bei mir zu Hause an! 🙂

Abgesehen von meinen Zielen, die sich im Laufe der Monate etwas verändert haben, ist mir der tolle Spruch (wieder) aufgefallen (wahrscheinlich war das der Grund, warum ich genau diese Karte genommen habe 😀 )…

If you have a family that loves you, a few good friends, food on your table and a roof over your head, you are richer than you think.

Der Spruch erinnert mich daran, was ich alles habe, wofür ich dankbar sein darf. Er macht mir auch klar, wie selbstverständlich ich das alles hinnehme! Auch wenn ich schon versuche bewusster zu leben, ich krieg es noch nicht so ganz hin… Aber ich arbeite daran.
Ich bin mir nicht ganz sicher, ob nicht der reichste Mensch der ist, der bewusst erkennt, was er hat und für das kämpft, was er träumt.

Ein großer Schritt in Richtung Bewusstsein ist meiner Meinung nach Dankbarkeit. Fester Bestandteil meiner täglichen Morgenroutine ist es, 3 Dinge aufzuschreiben für die ich dankbar bin. Und es sollten nicht jeden Tag die gleichen Dinge sein, die du als selbstverständlich ansiehst wie: Gesundheit, genug zu Essen, noch ein Tag weniger bis Weihnachten… Sondern viel mehr Sachen, die du bewusst wertschätzt. Es können auch Kleinigkeiten sein, wie z.B., dass du diese Nacht ganz besonders gut geschlafen hast, oder das du auf der Arbeit ein Lob von einem Kunden bekommen hast. So trainiert man auch super, auf die kleinen, scheinbar unbedeutenden Dinge im Leben zu achten. Wichtig finde ich nur, dass man es sich bewusstmacht und auch wirklich Dankbarkeit empfindet.

Ich glaube zwar, dass ich da schon auf einem guten Weg bin, aber es ist eine Lebensaufgabe und Lebenseinstellung bewusst und dankbar zu sein für das, was man hat!
So viel zu meiner Meinung zu diesem Thema 😀

Was denkt ihr darüber? Was haltet ihr von der Selbstverständlichkeit vieler Leute? Schreibt mir gerne was in die Kommentare 🙂

Bis denne,
Pina

 

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Alexander Hartmann #3: Löffelliste leben

Skydiving

Hey ihr Lieben,

das ist jetzt der letzte Part von der Alexander-Hartmann-Triologie 😀
Die vielen Beiträge zu ihm waren gar nicht geplant, aber sein Buch ist so umfassend, dass man so viele Lebenssituationen auf dieses Buch beziehen kann!

Jedenfalls schreibt Alex in seinem Bestseller „Mit dem Elefant durch die Wand“ auch von der Löffelliste. Es ist die Liste der Dinge, die du noch machen willst im Leben, bevor du den Löffel abgibst. (Dazu gibt es auch einen tollen Film: „Das Beste kommt zum Schluss“. Sehr empfehlenswert!) In dem Buch wurde man aufgefordert seine Löffelliste mit ca. 100 Punkten zu schreiben. Einen Punkt habe ich schon vor Jahren abgehakt, ohne, dass er bewusst auf meiner Liste stand: Skydiving

2012 war ich für 3 Monate in Australien auf einem High-School-Austausch und an meinem letzten Tag habe ich mein letztes, abgezwickte Geld in die Hand genommen und hab mir für ca. 350 $ dieses einmalige Ereignis gegönnt!

So sah die meine Wartezeit auf den Flug aus… Ich war soooo aufgeregt, dass ich nicht mal meinen Flugbegleiter verstanden habe 😀

Anfangssituation

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Nach 3 Stunden warten auf die Fallschirmspringer ging es eeeendlich zum Flugzeug… (ihr seht schon, was für eine kleine Mini-Schrottkiste das ist, oder? 😀 )

Flug

… und dann in über 4000 m über die Wolken!!!

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Im Nachhinein weiß ich gar nicht, wie ich aus diesem Flugzeug springen konnte… Ich weiß nur, dass ich im Augenblick des Absprungs gedacht habe: Das ist eh der einzige Weg hier runter, also LET´S GO!

Absprung

Der Flug war Adrenalin pur für über 1 ganze Minute! Das ganze Erlebnis war ein riesiger Spaß und ich war unglaublich glücklich das erlebt haben zu dürfen.

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Ich liebe dieses Foto… Immer wenn ich es anschaue, spüre ich wieder einen Anflug von Adrenalin und Herzklopfen!

Diesen Punkt habe ich also schon auf meiner Löffelliste abgehackt, aber ich würde es jederzeit wieder machen!
Bei der Löffelliste geht es auch darum, Dinge zu tun, für die man sich überwinden muss… zumindest für mich.

Was steht auf deiner Löffelliste? Was willst du unbedingt in deinem Leben noch machen, bevor du stirbst?

I believed I can flyyy!
Pina

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Von Träumen und Quallenfischen

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Hey,

kennt ihr noch euren Kindheitstraum? Eure innere Überzeugung und die Gewissheit, dass alles möglich war und ihr alles werden konntet? Die meisten wollten Prinzessin, Popstar, Feuerwehrmann, Baggerfahrer oder, im Falle meines kleinen Großcousins, Panzerfahrer werden (er war damals 4 Jahre und heute interessiert er sich für Flugzeuge, nur so nebenbei). In meinem Fall war es Schauspielerin.
Aber wie viele Erwachsene leben ihren Kindheitstraum? Manche setzen das tatsächlich um und das finde ich sehr beeindruckend. Ich beneide solche Leute ehrlich gesagt auch etwas. Denn sie hatten niemals im Leben diese ja ach so wertvolle Phase, die sich „Selbstfindungsphase“ nennt, in der nicht wenige in irgendwelche Depressionen verfallen, die aber trotzdem sehr wichtig ist. Andere stolpern im Laufe ihres Lebens über einen Traum den sie verfolgen wollen, der sie tagtäglich anspornt aufzustehen. Damit meine ich jetzt nicht das Abi grade so mit 3,7 zu bestehen, sondern ein Traum der über Jahrzehnte anhält und einen immer vorwärts treibt! Bestimmt stolpere ich auch noch über meinen persönlichen Traum, aber es gibt Leute, die finden diesen nie – oder LEBEN diesen nie.

Ich begegne ganz vielen solchen klugen Sprüchen wie der obige und dann denke ich mir: geil, und jetzt darf ich mich erstmal auf die Suche machen nach diesem Traum. Das klingt irgendwie total bitter… 😀 Ich hab keinen Traum… zumindest nicht DIESEN EINEN Traum. NOCH NICHT… !
Aber wie das „Träumefinden“ aussehen soll, weiß ich nicht so genau. Ich hab dann irgendwie immer das Bild von Spongebob im Kopf, der fröhlich pfeifend mit seinem Kescher zum Quallenfischen hüpft 😀 Wie geil wäre das denn bitte? So aber müssten wir die eine Qualle finden, die nur für uns bestimmt ist. Und das nicht nur im Ozean in der Nähe von Bikini Bottom, sondern im ganzen Universum!

Deswegen beneide ich Leute, die ihre Qualle schon haben und sie sollten sie festhalten! Denn wie hoch ist die Chance, eine solche Qualle nochmal zu finden? Wenn du also einen Traum hast, der dich dazu motiviert immer weiter zu gehen, dann beschütze ihn und lass dir da von niemandem etwas reinreden! Es ist deine Qualle!
… Ich laber hier so voll klug von Träumen und Quallen und kann theoretisch nicht mal mitreden, haha! ABER: diese Verbindung Quallen-Träume muss man auch erstmal herstellen können 😀

Bis bald
Pina

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Fake it until you make it

fake_it

Gebe dich so, wie du sein willst und du wirst da hineinwachsen!

Hey Leute,

kennt ihr das, das etwas aus eurem Mund rauskommt, von dem ihr überhaupt nicht gedacht hättet, dass ihr solche Worte benutzt?
Seien es Kraftausdrücke, Begrifflichkeiten oder Redewendungen… In dieser Hinsicht überrasche ich mich manchmal selbst.

Ich hab mal darüber nachgedacht woher das kommen könnte und bin zu dem Schluss gekommen: Mein Freund leistet einen großen Beitrag dazu 😀
Er wohnt in Nürnberg mit seinem besten Freund in einer WG. Die beiden reden miteinander ganz anders, als mit anderen.
Ich stelle immer wieder fest, dass mit fortschreitender Zeit, die ich in dieser WG verbringe, mein Vokabular stetig in Richtung Ghettoslang abdriftet. Das liegt einfach daran, dass die beiden so miteinander reden und ich rutsche da irgendwie mit rein. So finden sich dann manchmal Begrifflichkeiten in meinem Wortschatz wieder, die überhaupt nicht Lady like sind…

Aber wie kommt es, dass ich bestimmte Verhaltensweisen oder Eigenschaften unbewusst von Anderen übernehme?
Dies verdanken wir den sogenannten „Spiegelneuronen“. Durch sie spiegeln wir Aktionen und Reaktionen unseres Umfeldes wider.
Das heißt, wenn du dich mit Leuten umgibst, die nur negativ eingestellt sind und pessimistisch denken, dann wirst du unter Umständen auch in diese Verhaltensweise rutschen. Im Umkehrschluss bedeutet das aber auch, dass wenn du aufpushende Menschen um dich herum hast und Vorbildern folgst, dann können dich deren Verhaltens- und Denkweisen auch nach oben ziehen.
So wie du dich gibst, auch wenn das am Anfang komplett nicht zu selbst bist, wirst du in diese neue Rolle hineinwachsen.

Suche dir also Charaktereigenschaften, Vorbilder deiner Wahl und imitiere diese. Wenn du z.B. selbstbewusster werden willst, benehme dich als wärst du selbstbewusst. Du gehst aufrecht, schaust den Menschen direkt in die Augen beim Vorbeigehen und läufst nicht nach unten gebeugt durch die Straßen, tief in deiner Kapuze vergraben, so dass dich keiner erkennt. Mach dich nicht kleiner als du bist, mach dich größer. Irgendwann wird aus der Fassade Realität.
Und ich muss jetzt lernen so zu tun, als ob ich einen gehobeneren Wortschatz hätte und eloquent bin… Amk.

Bis bald
Pina

 

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Erwartungen und mehr…

quote

Ich habe gewisse Erwartungen an mich selbst. Ja, nicht an das Leben, sondern an mich selbst. Denn ich denke, dass wir selber für unser Leben und unser Umfeld verantwortlich sind. Sicherlich werden die Einen in gewisse Umstände hineingeboren, es geschieht ein Schicksalsschlag bei den Anderen, aber dennoch haben wir die Kontrolle darüber, eine für uns unangenehme Situation zu ändern – spätestens unsere Einstellung gegenüber der Umstände können wir selber beeinflussen.

Ich habe zum Beispiel die Erwartung, dass ich den Lebensstandart, den ich von zu Hause her kenne, später mindestens halten werde. Aber das geschieht nicht, indem ich an das Leben den Anspruch stelle, es möge mir all das liebe Geld geben, so dass ich mir das leisten kann. Viel mehr stelle ich die Ansprüche an mich selber, dass ich zu einer solchen Persönlichkeit wachse, die sich eigenständig diesen Lebensstandart leisten kann. Um sicher zu gehen, dass ich auch solch hohen Ansprüchen gerecht werde, setze ich die Erwartungen an mich lieber höher als zu tief, denn:

„Shoot for the moon. Even if you miss, you´ll land among the stars.“
Norman Vincent Peale
Liebe Grüße, Pina

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