Island #3: Reykjavik – eine Stadt so groß wie Barcelona mit einem zehntel der Einwohner

Reykjavik_iceland_Hallgrímskirkja

Hallöchen,

hier ist der letzte Beitrag über meine Woche in Island 🙂 Nach den 3 Tagen Roadtrips haben wir uns Reykjavik, die Hauptstadt Islands, nochmal genauer angesehen und waren auch in ein paar Boutiquen und Läden… also ob wir uns dort irgendwas hätten leisten können 😀 😀 Aber alles in einem gibt es wirklich sehr schöne Boutiquen, sehr teuer eben…

Reykjavik ist flächenmäßig sehr groß (siehe Headline), aber die Innenstadt ist in 15 Minuten durchquert – mit Fuß! Man kommt also schnell von A nach B und das ist auch teils bei dem Wetter gut so.

Wir waren an einem Tag in dem wunderschönen Restaurant „Apotek“ Mittagessen, besser gesagt Dessert essen 😀 Wir konnten uns das aber auch nur leisten, weil die Bar ein Angebot mit einem Dessert und einem Heißgetränk für (nur) knapp 12€ hatte 😀

Reykjavik_iceland_Apotek

Was ich mega geil finde, ist der skandinavisch angehauchte Touch in der Stadt und dazwischen sind immer wieder, teils riesige Graffitis 🙂

Reykjavik_iceland

Reykjavik_iceland

Als hätte sich die Katze in Pose gesetzt 😀

Reykjavik_iceland

Reykjavik_iceland

Reykjavik_iceland

Das ist einfach ein Fahrrad als Schranke!!!! 😀

Am letzten Tag haben wir uns etwas „Exklusives“ gegönnt. Es gibt eine sehr bekannte Bäckerei in Reykjavik, die ist echt meeeega gut! Sie hat nicht viel Auswahl, was ich aber gut finde. Dort haben wir uns etwas Süßes geholt… Imogen hat zwar erwähnt, das Isländer auf Süßes stehen, aber unser Gebäck war einfach zuuu krass! 😀 Wir haben uns einen Zimtkuchen geholt (wie eine Zimtschnecke nur mit einer 1 cm dicken Zimtzucker-Schicht) und so etwas wie ein Krapfen aus Sconeteig, nur mit Pistazienmus gefüllten… Super geil, aber es war echt fast zu süß! 😀

Reykjavik_iceland

Das ist die Bäckerei… übersehen kann man die zwar kaum, aber sie ist schwer als eine Bäckerei zu entziffern 😀

Ein bekanntes Sightseeing-Ziel ist die Kirche Hallgrímskirkja. Sie ist eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche und das größte Kirchengebäude Islands. Innen ist sie weiß und sehr schlicht – super schön und mal was Anderes 🙂

Reykjavik_iceland_Hallgrímskirkja

Reykjavik_iceland_Hallgrímskirkja

All in all ist Island wunderschön, leider sehr teuer, aber unbedingt mal einen Aufenthalt wert! Allerdings werde ich mir das nächste mal ein Auto mieten und ein bisschen mehr vom Land sehen 🙂 Reykjavik ist auch super süß, macht aber erst recht nur Spaß, wenn man das nötige Kleingeld hat 😉

Das war´s über meinen Abstecher auf die Insel der Vulkane…

Bis bald
Pina

 

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Island #2: Unsere Roadtrips in den Süden und Westen Islands

Iceland_Steaming

Hallöchen,

hier ist die Fortsetzung von meinem Island-Reisebericht! 🙂 Über unseren Ausflug zum Thingvellir National Park und deren überteuerte Toilettenpreise habe ich ja schon geschrieben…

Samstagabend hat mir Imogen das Reykjaviker Nachtleben gezeigt! Vorgeglüht wurde bei einem Freund, weil man Alkohol in Island einfach nicht bezahlen will… Soweit ich das gesehen habe, sind die meisten Bars und Diskos auf sehr engem Raum beieinander, was ich eigentlich ganz geil finde, weil man so viele Leute spontan auf einem Haufen trifft! 😀 Wir waren nur in einer Disko, im Paloma, da war gerade Techno/House-Abend und es war gerammelt voll! Lange sind wir aber nicht geblieben… wir mussten ja Sonntag morgen wieder früh raus und uns erwartete ein sehr harter Hike 😀

Am Sonntag haben wir eine Freundin abgeholt, die mit uns zum heißen Fluss wandern wollte. Der Fluss, einfach bekannt als „Hot River“, liegt in der Nähe des Dorfes Reykjadalur, 45 Kilometer südlich von Reykjavik. Man hat uns schon vorgewarnt, dass der Wanderweg zum Fluss sehr steil ist, ca. 45 Minuten dauert und das auch nur, wenn man sehr trainiert ist und den Weg kennt… Tja, nur leider haben wir falsch geparkt (ca. 2 Kilometer vom Wanderweg entfernt) und uns erstmal, auf der Suche nach dem Wanderweg, schön verlaufen… 😀 Irgendwann haben wir den Daumen rausgestreckt und wurden von einem amerikanischen Pärchen aufgegabelt und den Rest mitgenommen 🙂 Und wenn zum Fluss haben wir auch keine 45 Minuten sondern knapp 80 Minuten gebraucht…!!! 😀
Das Wetter war leider auch nicht so bombe, es war recht nebelig, gegen Ende wurde es immer nasser und es war echt kalt! EEEEEENNDLICH haben wir das Schild gefunden, welches zum „Hot River“ weist – in 750 m.! Kein Stress… Nur waren das nie und nimmer 750m sondern eher 1,5-2 Kilometer!
Als wir dann irgendwann angekommen sind, haben wir uns fix hinter den Kreuzen, den „Umkleiden“, umgezogen und sind in den Fluss gesprungen.
Das Wasser war schön angenehm, aber „hot“ ist was anderes… Weil uns eh so kalt und klamm war, war uns die Temperatur trotzdem sehr recht. Aber nach 20 Minuten im Fluss dümpeln und versuchen, mit ja keinem unnötigen Fetzen Haut die Wasseroberfläche zu berühren, wurde es uns kalt und wir sind wieder raus.
DAS war vielleicht eine Herausforderung! Draußen hat es mittlerweile angefangen zu nieseln, es war sau kalt, nebelig und unsere Klamotten waren sowohl von außen, als auch von innen nass! Und wir mussten uns ja noch umziehen und die Handtücher waren auch nicht sehr trocknend 😀 Das war ein Spaß! Ich war sooo froh über meine dicken (nassen) Sachen und meinen warmen Wintermantel, den ich beim Hinweg innerlich noch verflucht hab… Unten am Beginn des Wanderwegs angekommen, haben wir uns wieder per Anhalter zu unserem Auto mitnehmen lassen 🙂

Wie schon gesagt, leider war es sehr nebelig, sodass man von der schönen Landschaft und den Ausblicken nicht so viel gesehen hat. Hier sind ein paar Eindrücke, die ich sammeln konnte:

 

Iceland_Hot_River_Nature

Iceland_Hot_River_Nature

Hot_River_Reykjadalur

Reykjadalur_Hot_River_Hot_Spring

Reykjadalur_Hot_River

Am Montag ging es dann zum letzten Roadtrip und hier hatten wir zum Glück das erste Mal gutes Wetter! Genauso habe ich mir Island vorgestellt: gutes Wetter, bezaubernde Landschaften! 🙂 Wir haben von Imogens Bekannten einen Tipp bekommen, wo sehr schöne Wasserfälle zu sehen sind. Das Auto wollten wir nochmal voll ausnutzen und sind dann also, zusammen mit einem anderen Freund von Imo, anderthalb Stunden in den Norden gefahren, um den Lava- und den Children Waterfall zu bestaunen.

Childrens_waterfall_iceland

Childrens_waterfall_iceland

Childrens_waterfall_iceland

Childrens_waterfall_iceland

Weiter ging es zum Glanniwasserfall (keine Gewähr, dass der Name stimmt! 😀 )

Glanni_Waterfall_iceland

Glanni_Waterfall_iceland

Auf dem Rückweg nach Reykjavik, haben wir noch einen kleinen Umweg über eine Hot Spring gemacht, die Imo im Internet entdeckt hat.
Das war echt mega perfekt! Da kein Mensch war, die Quelle war diesmal wirklich hot und wir haben dort den Tag schön ausklingen lassen. 🙂

Iceland_Nature_Iceland_Pony

Iceland_Nature_Roadtrip

Iceland_Nature

Das ist die heiße Quelle! Sieht nicht sehr romantisch aus und man darf durchaus davon ausgehen erstmal duschen zu müssen, aber es war wirklich mega toll und so warm!! Das Wasser hatte ca. 42°C, wir mussten uns sogar öfter mal abkühlen 🙂 Wir haben Picknick im „Pool“ gemacht und den wunderschönen Ausblick über die hereinbrechende Dämmerung Islands genossen… soooo romaaantisch!! 🙂

Iceland_Nature_Hot_Spring

Iceland_Nature_Hot_Spring

Iceland_Nature_dusk

Jetzt reicht es für heute! Über die Stadt Reykjavik an sich schreibe ich nochmal wann anders… Der Artikel ist ja jetzt doch ziemlich lang geworden (mit vieeelen Bildern!!! 🙂 )

Bis denne
Pina

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Island #1: Ein Land mit wunderschöner Landschaft

Island_Thingvellir

Hi,

Vielleicht ist euch aufgefallen, dass hier auf dem Blog eine Woche lang tote Hose war… liegt daran, dass ich da für eine Woche in Island war 🙂

Eine Freundin macht gerade in Reykjavik, der Hauptstadt Islands, ein Auslandssemester und hat mich dorthin eingeladen. Da ich sowieso schon immer nach Reykjavik wollte, konnte ich mir das nicht entgehen lassen!

Ich habe Gott sei Dank einen günstigen Flug bei der WOW-Airline erwischt und bin dann vom Frankfurter Flughafen nach Keflavik, geflogen. Scheinbar habe ich irgendetwas an mir, denn ich bin noch nie durch die Sicherheitskontrolle gekommen, ohne, dass ich von oben bis unten abgetastet wurde…
Nach kleinen Strapazen bin ich sicher angekommen 🙂

Meine Freundin Imogen hat mir schon verraten, dass es am ersten Tag Pizza geben wird… vegane 😀 Nicht, dass ich irgendein Problem damit hätte, aber sie meinte nur, dass der Käse für zwei Personen zu teuer ist. Sie hat schon mehrmals erwähnt, dass Island meeeega teuer ist, und  Beispiel Käse hat es mir bewiesen: 300g Käse kostet knapp 6€!!! :O

Vegane_Pizza

Es gab dann vegane Tofu-Pizza und sie war super lecker! 🙂 Wie gut, dass ich Alkohol vom Duty Free-Shop in Frankfurt mitgebracht habe, denn am Abend ging es dann gleich zu einer WG-Party.

Am zweiten Tag hat Imogen mir Reykjavik gezeigt. Ich hab es mir gaaaaanz anders vorgestellt! 😀 Die Stadt ist total süß mit skandinavischen Häuschen, super gemütlichen Kaffees, schönen Boutiquen und man ist in ca. 15 Minuten komplett durch mit der Innenstadt… Es ist also nicht wirkich groß (die Innenstadt), macht aber wesentlich mehr Spaß, wenn man Geld hat!

Für drei Tage haben wir uns ein Auto gemietet… Die deutsche Pünktlichkeit ist leider noch nicht zu den Isländern durchgedrungen 😀 Nach einer Stunde Verspätung kam der Typ von der Autovermietung und wir konnten starten. Unser erstes Ziel war der Thingvellir National Park. An diesem historischen Ort wurde am 1944 die Republik Island ausgerufen. Außderdem treffen hier die amerikanische und eurasische Kontinentalplatten aufeinander, wodurch die riesßige Spalte entsteht:

Island_Thingvellir

Der Park an sich ist nicht wirklich groß, wir haben uns also noch den Wasserfall und die Aussichtsplateus angeschaut und waren nach 2 Stunden wieder auf dem Rückweg. Aber einen Besuch ist er trotzdem wert finde ich 🙂

Thingvellir_National_Park_Iceland

Thingvellir_National_Park_Iceland

Thingvellir_National_Park_Iceland

 

Thingvellir_National_Park_Iceland

Thingvellir_National_Park_Iceland

Kleiner Tipp: Geht vor dem Besuch in den Park unbedingt auf´s Klo! Der Nationalpark verlangt knapp 2€ für einmal pinkeln und die Klodame ist meeega unfreundlich! 🙁

Ach ja: Wie ihr auf den Bildern sehen könnt, wird Island im Winter auch *hell*, aber halt irgendwie nur so halb. Ich hatte immer das Gefühl, dass es schon dämmert. Gestört hat das eigentlich nur bei der Tagesplanung, weil man bei den Trips ja auch was sehen will und dazu hat man eben nur 4 Stunden Zeit 😀

Das war mein 3. Tag in Island… 🙂
Die restlichen Tage schreibe ich in einem anderen Beitrag!

Bis dann
Pina

 

 

 

 

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Venezia – Ein Albtraum… ! (für Leute wie mich)

Venedig

… für Orientierungslose wie mich. Jiawei und ich sind echt Orgatalente wenn es um Orientierung geht, wobei er noch ein bisschen schlimmer ist 😛 Wir sind zwar mit Karten ausgestattet losgezogen und wurden ausdrücklich vorgewarnt genug Zeit für die Wege einzuplanen, weil man sich ja sowieso verlaufen würde. Aaaaaber es kam wie es kommen musste… Auf dem Weg vom Bahnhof zu den bekannten Attraktionen Markusplatz über die Rialtobrücke lief sogar alles nach Plan und wir konnten uns anhand der Karte und der Beschilderungen irgendwie von A nach B bewegen.

Wir haben uns am Bahnhof erstmal in den Magnum Store verguckt. Ich wusste nicht mal das Magnum Läden hat und, dass man sich da Eis ZUSAMMENSTELLEN KANN!!! Hatten wir auch vor, nur leider haben die für ein Mini-Magnum knappe 6€ verlangt, was uns dann doch leider zu viel war…
Nach dieser herben Enttäuschung ging es weiter zur Rialtobrücke. Typisch wir zwei… sind einfach mal über die Hauptattraktion drüber gerammelt und haben das nicht mal gecheckt! Wir sind drüber gelaufen, rumgeirrt, dachten uns: „Hier muss es aber irgendwo sein!“ und sind den Schildern nach, den Weg, den wir gekommen sind wieder zurück. So standen wir da: „Das kennen wir doch schon!“ Wir haben sie einfach wegen den vielen Touris übersehen 😀
Es war zwar erst 11 Uhr, aber wir MUSSTEN einfach unser Mittagessen vorziehen, weil wir einen Tipp bekommen haben…
Uns wurde ein Pizzabäcker bei der Rialtobrücke empfohlen. Wir haben ihn kaum gefunden, weil er so unscheinbar und kaum zu sehen war in einer Seitengasse. Zufällig sind wir auf eine kleine Take-Away-Pizzeria gestoßen und dann war das tatsächlich der Insider Tipp von Dan und Tina. Diese Pizza war… unbeschreiblich! Die Stücke waren riiieesig, sie kam ganz frisch aus dem Steinofen. Kennt ihr den Pizzarand? Den Rand, den viele übriglassen, weil er nicht belegt und oft trocken ist? Dieser Pizzarand war eine frische, heiße, weiche, duftige Semmel. So groß wie zwei Brötchen, so fluffig und teigig zugleich… einfach perfekt! Und das war nur der Rand… von der Pizza an sich will ich gar nicht anfangen! Wir haben uns mit der Pizza-2-Go auf einen Platz neben der Brücke gesetzt und wurden von insgesamt 3 Gruppen gefragt, wo wir diese geile Pizza gefunden haben! 😀 Allein wegen dieser Geschmacksexplosion hat sich der Tagestrip nach Venedig gelohnt.

Nach dem vorgezogenen Mittagessen ging es dann zum Markusplatz durch die ganzen Gässchen. Die sind total verwinkelt, wunderschön, eben so, wie man Venedig aus den Filmen kennt 🙂
Am Markusplatz war kaum Schatten, da die Sonne gerade genau im Zenit stand und alle Touris haben sich auf dem gefühlt einzigen schattigen Fleckchen getummelt… wir natürlich mitten im Geschehen. Dort haben wir dann gechillt, bis wir uns einen Trinkbrunnen gesucht haben. Auch hier standen die Menschen meterweise Schlange an, und uns war soooo heiß!! Dann um kurz nach 13 Uhr haben wir beschlossen schon jetzt nach Hause zu fahren, um uns im kühlen Meer zu erholen. Der Weg zum Bahnhof hat leider dreimal so lange gedauert wie der Hinweg, weil wir uns komplett verlaufen haben… war ja nur eine Frage der Zeit 😀

Irgendwann sind wir dann doch angekommen und haben uns als Belohnung noch ein dickes Eis gegönnt, bevor wir fast unseren Zug verpasst hätten…

Venedig Markusplatz

Venedig Kanal

Venedig Kanal am Bahnhof

Venedig

Also falls ihr mal nach Venedig kommt (was auf jeden Fall zu empfehlen ist), dann sucht bitte bitte diese unglaubliche Pizza auf!!! Und geht vielleicht nicht gerade Mitte August… es ist einfach kaum auszuhalten. Es sei denn, man weiß, wo man gut die Siesta verbringen kann. Ansonsten gibt es auch noch unglaublich viel was ich noch so gerne gesehen hätte, aber dazu ist 1 Tag zu kurz…

#summervibes
Bis bald
Pina

 

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Bella Italia!

Sonnenaufgang

unkreativer kann man zwar in der Wahl des Sommerurlaubsortes kaum sein, aber es war trotzdem ein wundervoller Urlaub.

Ich war mit meinem Freund, seinem besten Kumpel und dessen Freundin für eine Woche an der Adria in Lignano, nördlich von Venedig. Für die Woche haben wir uns eine 4er-Lodge auf dem Campingplatz Sabbiadoro gemietet. Die war zwar klein, aber dafür super ausgestattet, sehr sauber und modern, für kleines Geld. Der Campingplatz an sich hatte verschiedene Pools, einen kleinen Supermarkt und ein Restaurant, dessen Pizza der absolute Shit war, aber nicht ansatzweise so gut wie… Geheimtipp folgt unten.

Der Strand war zu Fuß nur 5 Minuten entfernt und die Innenstadt, die aus einer 5 Kilometer langen Straße besteht, ca. 15 Minuten.

Was haben wir so den ganzen Tag gemacht? Na was wohl! 😀 Den Strand geniesen bis uns die Sonne mit 40°C das Hirn zerschmolzen hat, zur Siesta nach Hause und Wassermelone essen bis einem die Blase platzt, nachmittags nochmal Strand und nach dem Abendessen ging es meistens in die Stadt.

Mein Freund Jiawei und ich haben einen Tagesausflug nach Venedig unternommen… Das war zwar ganz schön, aber Anfang August einfach zu heiß – wir haben es gerade mal bis 13 Uhr ausgehalten, danach haben wir 1 Stunde den Bahnhof gesucht, um wieder zum Campingplatz zu fahren 😀

Zum Venedig Trip mach ich nochmal einen extra Beitrag, weil ich euch einiges zu erzählen habe und das den Rahmen jetzt sprengen würde. Freut euch auf den Geheimtipp schlechthin für Essen in Venedig!! Der ist echt überkrass!

Venedig 03

Insgesamt gab es drei persönliche Highlights in diesem Urlaub. Erstens Venedig. Zweitens: Essen!
Wir waren in dem Restaurant „La Botte“, im Stadtteil Riviera… Dan und Tina waren dort an einem Abend essen, während Jiawei und ich auf dem Campingplatz gegrillt haben. Irgendwann sind die beiden wieder gekommen mit 2 Take-Away-Boxen, komplett voll mit geilen Nudeln. Wir dachten erst, die hätten keinen Platz bekommen und haben das Essen mitgenommen, aber das waren einfach mal die Reste! Am nächsten Abend sind wir dann alle zusammen nochmals hin. Das Essen war super lecker, Nudeln, Brot, alles selber gemacht. Das Beste waren aber die Portionen für die guten Preise! Wenn ich sage, die Portionen waren riesig, dann ist das trotzdem noch kein Vergleich zu dem was man sonst so kennt. Alle Gerichte werden in gusseisernen Pfannen serviert und selbst ich hatte mit einer kleinen Portion zu kämpfen… Jiawei musste dann nachhelfen 😉
Wenn ihr also mal in der Gegend seid, dann plant auf jeden Fall einen Abstecher in das „La Botte“ und hebt euren ganzen Hunger für diese Mahlzeit auf!

Mein drittes Highlight war definitiv der Sonnenaufgang über dem Meer! Jiawei und ich sind extra um halb 6 Uhr aufgestanden, haben uns im Bett noch gedacht: „Machen wir das oder sind wir zu faul?“. Aber es hat sich einfach nur gelohnt: So etwas schönes habe ich noch nie gesehen, geschweige denn so einen leeren Strand! 😀

Hier ein paar Eindrücke:

Strand

Sunrise

Sunrise

Sonnenaufgang mit Boot

Zum Glück haben wir dran gedacht unsere Badesachen mitzunehmen und konnten somit noch den leeren Strand genießen (war zwar gefährlich mit der Kamera, aber die Aufnahmen haben sich gelohnt 🙂 ).

Mein Fazit aus dem Urlaub: Auch wenn der Urlaubsort nicht so kreativ und spannend ist, man kann immer für seine persönlichen Highlights im Programm sorgen!

Habt ihr jetzt auch so Bock auf Urlaub, Sommer und … Essen? 😀

Liebe Grüße
Pina

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