Leuchtlettern selber machen

Leuchtbuchstaben hell

Heyhey,

schon Jahre bevor ich ausgezogen bin, wusste ich genau, was ich später mal in meiner Wohnung haben wollte. Dazu gehörten z.B. auch Leuchtbuchstaben aus Blech oder so. Vielleicht kennt ihr die, die sind gerade wieder ziemlich im Trend, aber genau deswegen verdammt teuer!
Also beschloss ich spontan mir selber welche zu machen… Ok, ich gebe es zu: Es sind nicht die allerschönsten, aber trotzdem sorgen sie für ein sehr gemütliches Ambiente in meinem Zimmer und sind ein kleiner Eyecatcher.

Immer wenn ich solche Projekte spontan starte scheitert es oft schon am Material. In meinem Tatendrang und Euphorie gebremst, um erstmal loszuziehen und Zeug zu besorgen bin ich oft auch zu faul… So wird oft auch etwas gar nicht erst umgesetzt 😀
Hier war das jedenfalls anders! Zufällig habe ich im Keller alte Holzfiguren zum bemalen gefunden, die Buchstaben draufgemalt und mühsam ausgesägt, abgeschliffen und bemalt.
Da ich ja unbedingt Leuchtbuchstaben aus Blech oder so haben wollte, bin ich in den Baumarkt und habe mir biegsame Blechplatten besorgt. Leider gab es nur ziemlich dicke. Die haben mir das Leben echt zu Hölle gemacht, weil ich die Platten auch noch der Länge nach zerschneiden musste und mit einer Stahlschere kaum durch gekommen bin! Ich hatte 4 Tage Muskelkater in den Unterarmen :D. Als ich das dann auch endlich geschafft hatte, habe ich das Blech zurecht gebogen – klingt schwieriger, als es ist! Aber die nächste Katastrophe kam schon beim nächsten Schritt, als ich die gebogenen Blechplatten in das Holz tackern wollte. Das geht eigentlich schon, nur leider nicht mit meinem zu dicken Blech!! So musste ich das Ganze anschrauben, was ja auch nicht so schlimm gewesen wäre, aber mir sind die Schrauben immer weggerutscht. Ich konnte nicht mit einer Hand die Schrauben halten und mit der anderen den Bohrer voller Gewalt ansetzen… Das war also etwas komplizierter! Beim letzten Buchstaben irgendwann hab ich alles hingeschmissen, war mega frustriert. Wenn mein Freund mir nicht die letzten Schrauben gehalten hätte, wäre diese wunderschöne Lampe bis heute noch nicht fertig… 😀

Als das dann eeeennndliiich geschafft war, habe ich ich noch die Löcher für die Glühbirnen gebohrt, mir eine übriggebliebene Lichterkette genommen und die Lämpchen mit Heißkleber von hinten in die Löcher geklebt. Leider leider hat die eine Lichterkette nicht für alle 5 Buchstaben ausgereicht, weswegen das M eine andere Farbe hat, weil die Lichterkette hier eine ganz andere ist… (es war leider gerade Hochsommer, sodass ich auf die Lichterketten in der Weihnachtsdekoabteilung noch etwas hätte warten müssen 😀 ).

Das Ganze hat 2 Tage gebraucht und war ein Up und Down der Gefühle, aber im Endeffekt erinnert mich diese Lampe immer an die Spektakel im Bastelprozess, die mich im Nachhinein zum Lachen bringen. Hier hab ich mal wieder erkannt: Wenn Plan A nicht geht, geht Plan B oder eben auch mal erst Plan E… Aber nicht aufgeben, denn es gibt unendlich viele Wege ans Ziel. Man muss nur offen und kreativ an eine Aufgabe herangehen und man kommt (wenn auch mit viel Nervenkitzel und Wutanfällen) auf das Endergebnis 🙂

Leuchtbuchstaben

Leuchtbuchstaben hell

Bis bald
Pina

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